Kontakt Gottesdienste KursangeboteKlostercafé Klosterladen Aktuelles Impressum/Datenschutz English-Site

Burg Dinklage - Historie

 
  • "Johann von Dincklage Drost von Vechta"
  • 1372 wurde die Ferdinandsburg wegen Machtstreitigkeiten mit Bischof von Münster, Florenz von Wevelingshausen (1364-1379) von diesem zerstört. Die Legende spricht von den Dinklager „Raubrittern“, allerdings ist in den überlieferten Quellen davon keine Rede.

  •  

    1588 geriet die Familie von Dinklage in finanzielle Not. Deshalb heiratet Magdalene von Dinklage Caspar von Ledebur. Die Dietrichsburg ging so durch Erbschaft in den Besitz der Familie von Ledebur über.

    1597 Das Ehepaar von Ledebur - von Dinklage war für den Ausbau der Burg verantwortlich. Das "Allianzwappen" beider Familien ziert bis heute das von ihnen errichtete Burgtor und das Todesjahr Caspars von Ledeburs, 1597, ist in die Fahne, die noch heute auf dem Türmchen über dem von ihnen erbauten Haupthaus schwebt, eingeschrieben.

  • 1663 anläßlich eines Erbrechtsstreites in der Familie von Ledebur gab der Fürstbischof von Münster, Christoph Bernhard von Galen (1650-1678), das Dinklager Anwesen seinem Bruder Heinrich, dem Pächter, in Zwangsverwaltung. Die Familie von Ledebur klagte dagegen vor Gericht. Erst 1801 kam es zwischen den Erben der Familie von Ledebur und Clemens August Freiherrn von Galen (der 1803 in den Grafenstand erhoben wird) zu einer gütlichen Einigung.

  • 1667 erwarb Heinrichs Sohn, der Erbkämmerer Franz Wilhelm von Galen, von Hugo Arnold, dem letzten auf der Hugoburg lebenden Nachkommen der Familie von Dinklage, die Herbortsburg und die Hugoburg auf Rentenbasis.

  • 1803 Die Jahre unter Napoleon, brachten für die Herrlichkeit Dinklage große Herausforderungen. Die Ämter Cloppenburg und Vechta, und mit ihnen Dinklage, wurden mit dem Reichsdeputationshauptschluss dem Herzog von Oldenburg zugesprochen. Clemens August von Galen (Herr von 1770-1820) musste von seinem Drostenamt zurücktreten. Er erhielt als Entschädigung vom preußischen König die erbliche Grafenwürde, und die Herrlichkeit durfte viele von ihren Sonderrechten behalten.

  • Matthias Graf von Galen
  • 1878 am 16. März wurde Clemens August Graf von Galen als elftes Kind der Eheleute Ferdinand Graf von Galen und Elisabeth geb. Reichsgräfin von Spee auf Burg Dinklage geboren.

  • 1941 stellte Graf Christoph Bernhard, im Sinne seines Onkels, Bischof Clemens August von Galen, die Burg Dinklage den Benediktinerinnen von Vinnenberg als Zuflucht zur Verfügung, nachdem sie von der nationalsozialistischen Regierung aus ihrem Kloster vertrieben wurden. 1945 kehrten sie nach Vinnenberg zurück.

  • Graf Christoph Bernhard von Galen
  • 1961 bauten die Schwestern die Scheune zu ihrer Klosterkirche um.